Nach mehreren Bier mit ein paar Franzosen, einer Schnapsidee und einem unerfreulichen Gespräch mit einem Palästinenser sitze ich jetzt angepisst zu Hause und eröffne diesen Blog - undskyld dafür!

Sunday, December 17, 2006

Lange Rede, gar kein Sinn ...

Das war´s jetzt mit Sozialpädagoginnen. Schluss, Aus, fertig. Nach einer komplett wahnsinnigen Zvildienstchefin ("Ich habe mir einen Freundeskreis gekauft, sehen Sie mal!"), einer auf einer anderen Kommunikationsebene lebenden Dänin und einer Ex-Mitbewohnerin, die uns beim Auszug ihren Stief-Daddy auf den Hals jagt ("Für jeden Tag den x hier im Dezember zahlen soll, hau ich euch eins auf die Schnauze!") rufe ich hiermit offiziell die Sozialpädagoginnenfreie Zone aus!
Abgefahren in was für Zwischenwelten Menschen manchmal leben, das ist ein Vorstellungsrahmen, der einem das Gruseln nahe bringt. Eins zu eins aus dem Fernsehen übernommen, ´ne Mischung aus Seifenoper und Boulevardmagazin. Eigentlich sollte man denken, dass man mit ein wenig Würde aus einer WG verschwindet, in der man zwei Jahre lang gelebt hat. Wenigstens Tschüß sagen und sich für den Puffschläger entschuldigen. Aber das war stillos. Für uns aber immerhin die WG Anekdote schlechthin: "Für jede Nudel, die du hier kochst, hau ich dir eins auf die Schnauze."

Monday, December 11, 2006

Feuerzangenbowle

Wieviel Müll ca. 1200 Studenten nach einer Feuerzangenbowlenvorstellung im Audimax hinterlassen können sieht man spätestens, wenn man das Licht anschaltet, also noch kurz bevor man sich daran erinnert, dass man das ja auch noch wieder sauber machen muss. Unter den gestrengen Augen unseres Hausmeisters Werner haben wir uns dann mit Gummihandschuhen und mit selbstmörderischer Ironie ("Das sieht ja noch human aus")
an die ungefähr 40 Stuhlreihen gemacht.
Man findet nach so einer Veranstaltung so ziemlich alles. Batterien, nicht gegessene Lebkuchen (zu, offen, angeknabbert, plattgetreten), Stifte, die FAZ, Thermoskannen, hunderte Fremdflaschen, leere Rumflaschen, Wunderkerzen, Zigarettenstummel und ganze BH-Einkäufe samt Mascara und Kassenbon... Es fehlten schließlich nur noch die gebrauchten Kondome, das hätte mich in der letzten Reihe allerdings jetzt auch nicht mehr gewundert ...
Mehrere Mülltüten und einen Kistenwegtragmarathon später ging´s mit Wegbier zur Mensa2, der Garderobenrunde und ein wenig Ausruhen bevor ein neuer Hausmeister (Name unbekannt) uns mit Peitschenhieben zum Auffegen der kaputten Flaschen und der ca. 500 Flyer zwang, die die Meute beim Tanzen wohl ausversehen aus ihren Halterungen gerissen hatten, ausversehen versteht sich... =)
Nächstes Mal sollten wir daran denken, dass unsere Namen NICHT auf den T-Shirts stehen ... es ist leicht irritierend, wenn man einem aufgeheizten Mob erklären soll, dass der Einlass doch erst in einer dreiviertel Stunde stattfinden wird, und der Mob kennt dich mit Namen!