Nach mehreren Bier mit ein paar Franzosen, einer Schnapsidee und einem unerfreulichen Gespräch mit einem Palästinenser sitze ich jetzt angepisst zu Hause und eröffne diesen Blog - undskyld dafür!

Wednesday, June 28, 2006

Good Bye Odense ... finally

Travelling with the DSB (Danske Statsbaner) is always an adventure. Almost. The difference between travelling with DSB and a real adventure is slightly, that an adventure is most of the time exciting and in some way funny or amusing. Travelling with trains in Danmark is instead not so funny. It´s not done with paying the ticket and just wait for the train. You also need to bring your luggage and lots of patience! If the train is supposed to leave at 14:04 it means more or less a delay of 30 minutes minimum or in generell 1 hour and 15 minutes … Well, in short, You have to wait in Odense trainstation for 1 hour and 15 minutes. Then the train is coming from Copenhagen with the direction Esbjerg. So you get in and you ask carefully if the train goes to Kolding. The answer: Yes, but not this waggon. So you get out again and run with all your bags to the exact place where your waggon should be but it got changed just a minute before and all you can see is a glimp of the backlights... And the other part goes back to Copenhagen - where else :S. No notification for the passengers, no waiting... and twenty people shouting “Fuck dig DSB!! That makes it more funny but brings you not in a better situation ”. So you wait two hours more for the next train which goes your direction. Guess what!? Too late … 1 hour and 15 minutes. And in between there is this fat child, that probably exists in every town, steps on top of your Notebook and all you get is an unfriendly undskyld. Finally, after three hours in semi-beautiful Odense Hovedbanegården, you get the train, but it is behind the schedule, so you miss all the other trains, because you have to shift three times ... So you ask in the train for further information and after a while you get to know, that there´s a Taxa waiting for you in Kolding to bring you to Padborg. Nice service ... wouldn´t there be the other passengers and the fact that you are getting hungry as hell (and no kroner left)! But at one time starving and listening to a 35 year old esoteric girl who gives talks on alternative medicine somewhere and interrupted by the 50 year old french guy, who was once a locomotive driver somewhere in France and now travels through Europe collecting Souvenirs to establish his own Train-Museum in Bretagne melts your brain - really! But several hours later, two trainshifts more and you can see the Skyline of Kiel ... 8 hours travel for 300 km! Thank you DSB ...

The french guy, Patrick Sovet from the Bretagne, with fotos of his museum ...


Nachtrag: Vielleicht sollte ich noch erwähnen, dass sich meine Französischkenntnisse auf die paar dreckigen Sätze beschränken, die Aleksis und Yannou mir beigebracht haben ... Dafür hab ich wohl noch ne Menge Infos aus der Flut Französisch rausgehört oder aber ich liege voll daneben und er war Vertreter für Haarpflegeprodukte ...

Tuesday, June 27, 2006

Deutschland vs. Schweden 2:0

Sorry for last Saturday Frida!!? Finaaaaaaleeeeeeeee ;->

Rasmus Rask Kollegiet nr. 1407

Schlechte Farbe - die Geißel der Menschheit. Sechs Stunden saubermachen, abkleben, malen und anschließend aufräumen haben sich nicht wirklich gelohnt. Insgesamt hat die Mafia-Bande der KBS 1800,- Kronen von meiner Kaution einbehalten. Wäre wohl besser gewesen, ich hätte nicht gemalt. Die Farbe hat trotz zweimaligen Malens überhaupt nicht gedeckt... Zugegeben, dass ich um 10:50 Uhr noch geschlafen habe, als der Hausmeister kam und alle meine Sachen noch im Zimmer verstreut herumlagen, war nicht besonders hilfreich aber eben auch nicht ausschlaggebend... Ziemlich praktisch war im Endeffekt allerdings, dass der Hausmeister auch vergessen hatte, meinen Raum nach der Übergabe abzuschließen, weshalb ich für die letzten Tage natürlich sofort wieder provisorisch eingezogen bin!

Tuesday, June 20, 2006

Kieler Woche Besuch im Schülperbaum

Nach Charlies Good-Bye-Event im Smagløse ging es am Samstag morgen nach nur vier Stunden Schlaf auch schon gleich weiter nach Kiel. Dank Mathias´ Honda und Tomas für diese Morgenstunden ungewöhnlicher Bereitschaft zur umfangreichen Belustigung der Fahrgäste auf der Rückbank (indem er versuchte das Geheimnis der Kopfstütze zu lüften) konnten wir mittags im Schülperbaum aufschlagen, wo uns Deena großzügig ihr Zimmer überlassen hatte! Mehrere 6er-Träger Beck´s, einen Garip´s Döner und einen Kiellinienbesuch später entschieden wir uns allerdings doch erst einmal für den Schülperbaum und Fußball mit Jörg, Markus und Max, unseren 8-Monate alten neuen und wenn man nicht höllisch aufpasst, das Gesicht ableckenden, tierischen Mitbewohner ... Später ging es mit Anne und Harry zusätzlich im Gepäck Richtung Hafen & Halle 400 (wobei wir zunächst versucht haben, die Preetzer Ortsangaben von Anne auf die Kieler Woche zu übertragen, um sie überhaupt zu treffen;) ...
Wieder im Schülperbaum und einen "Pony" später haben sich uns dann noch Markus & seine Freundin angeschlossen ... an der Eggerstedtstraße und dem obligatorischen Schaulaufen sind wir zum Glück haarscharf vorbeigeschlittert und stattdessen in der Pumpe gelandet.





Von der Pumpe ging es schließlich in den Weltruf, wo Markus auf der Treppe eine exzellente Darbietung gegeben hat, Anne dank Markus´ Zigarette im Astra den letzten Schluck nicht mehr wollte (Markus dafür umsomehr ...) und für Thomas nach einem Jägermeister definitiv Schluß war.
Und irgendwo zwischendrin muss sich Markus überlegt haben, dass man ja noch auf ein letztes Bierchen in die Kaskade gehen könnte, wobei auch die aufgehende Sonne kein Gegenargument darzustellen schien. Schließlich waren wir nur noch zu zweit, konnten feststellen, dass sich das Publikum in der Kaskade immer noch dezent weltoffen gibt und es Zeit ist, so langsam nach Hause zu gehen, wobei der Kieler-Local-Alcoholic aus dem Böll2 auf dem Rückweg eher witzig denn aufhaltend war, uns ein Super-Video beschert hat und auch die Nachbarin aus dem 3. Stock, die letztendlich bei uns morgens um 6:15 geklingelt hat, konnte mich nicht mehr aus der Ruhe bringen. Wer nun wo ihre Handtasche geklaut, einkassiert oder eben auch nicht einkassiert hat und warum die Polizeistation freundlich das Telefon abgenommen hat, als Markus ihre Mobil-Nummer angerufen hat scheint ein Rätsel bleiben zu wollen ...





Ein grandios geiler Abend!
Ich weiß jetzt so ungefähr, was mich erwartet, wenn ich in rund zwei Wochen wieder in den Schülperbaum einziehe ...

French Thiefs

And thanx to Catherine for stealing my camera, it´s always a surprise to download the pictures and don´t remember that i took them the evening before :P ... But maybe you should practice a bit, to get your head completely on the picture, hehe ...

Charlies last Night

The good guys go to heaven, the bad guys go to Smagløse ... Finally the Second-Semester-Clermont-Ferrand-Team dispersed with the departure of Charlie! But this Night is definitively one to remember - for sure somewhere in my Top-Ten of Smagløse-Evenings! I´m not sure, if the austrians farmer idea of buying a Havanna was a good one but everyone luckily survived and came back to Rasmus or HCØ in the morning - some with a short Intermezzo at Piccolo-Pizza or at the trainstation.



Tomas, Thomas, Jana, Ieva, Charlie, Aleksis & Marina our good looking spanish guest and Tomas´ wife ...

Jochen: "Meine Kamera hat keine Selbstauslöserfunktion!"
Thomas: "Doch, jede Kamera hat die."
Jochen: "Vielleicht ja in Österreich..."
Thomas: "Nein, jede!"
Jochen: "Meine nicht."

Friday, June 16, 2006

Gebrauchsanweisung

Kein Aschenbecher:


Aschenbecher:

Nur so als Tip ... ;->

Næste station: Mange stop ö Fyne Gade

Benoit & Marie left to Paris on Thursday morning. Now Rasmus Rask seems to get very empty finally...

So what to say in the end?
Thomas: "Benoit ist einer der verdorbensten, anstandslosesten und im Grunde seines Herzens liebenswerter kleiner Junge."
Aleksis: "Marie, je veux te baiser comme une sale chienne, et bouffer tes gros seins a plus en pouvoir...! Ta petite chatte m'excite, et je veux aussi bouffer ta boite a caca." Thanx a lot for great Boxcompetitions, Holland, Mangestopöfynegade and danish truck-stories... See both of you in Clermont-Ferrand!

Wednesday, June 14, 2006

Günter & Gerd

Ganz Rasmus Rask steckt zur Zeit im WM-Fieber. Gestern haben die Franzosen mal wieder das KickOff unsicher gemacht (diesmal mit Megaphon), wobei ich gelernt habe, dass man als quasi-nicht-Franzose die Worte "Zizou" & "Connard" nicht zusammen erwähnen sollte - und schon gar nicht, wenn Frankreich gerade spielt :P ... das muss man sich ungefähr so vorstellen wie die Stille nach dem Schuss!

Heute wurde dann das zweite Vorrunden-Spiel Deutschland gegen Polen in der Rasmus Bar auf Großleinwand gezeigt! Anwesend waren fünf Dänen (nicht qualifiziert), dreißig Polen (rot-weiß), drei Deutsche (ganz klar in der Unterzahl), ein paar Franzosen und ein Italiener (alle unterstützungshalber und dankenswerterweise für uns)! Ungefähr tausend Torchancen später gab es dann in der 92sten Minute entfesselte Jubelrufe auf der deutschen Bank und den schönen Satz von Alessandro: "Cu in four years guys!"



Oder mit den Worten von Günter Netzer: "Von da an war Polen verloren."

Nachtrag: Am Morgen danach war übrigens der Briefkasten von Ulli und mir mit lauter Papiermüll vollgestopft. Ohne eine Vermutung zu äußern würde ich sagen, dass es mindestens einen schlechten Verlierer geben muss!

Friday, June 09, 2006

Vor dem Spiel ist nach dem Spiel

Pünktlich zur WM habe ich die nötigen Maßnahmen ergriffen und meine 12 Wohnheimquadratmeter für die nächsten drei Wochen Fußball in DK eingerichtet. Dank TV-Karte, einem perfekten ARD/ZDF - Empfang und dem gemütlichsten Fernsehsessel Fünens steht dem Fußballvergnügen also nichts mehr im Wege.. Höchstens noch ein Sieg Frankreichs über die Schweiz oder meine Unmotiviertheit in bezug auf Fußballgesänge, einem Themenbereich, der in meiner Sturm & Drang-Phase entschieden zu kurz gekommen zu sein scheint :P ... Meine Kommentare beschränken sich meist auf rein unqualifizierte Beiträge (Nun schieß doch! Weg mit der Pille! Scheiß Schiri!) und dem Vorschlag anstatt "Einigkeit und Recht und Freiheit" lieber doch "Auferstanden aus Ruinen" zum Besten zu geben. Aber 4:2 gegen Costa Rica war ja schon mal kein allzu schlechter Start, das hätte auch Tante Käthe nicht besser machen können...
Freuen wir uns also auf grandiose Interviews mit Schweinsteiger, WM-Analysen von Günter Netzer und darauf, dass die Franzosen in der Vorrunde tierisch eins auf den Sack kriegen!

Sunday, June 04, 2006

Frankreich vs. Dänemark

Einige kulturelle Erfahrungen sollte man sich nicht entgehen lassen, etwa Fußballgucken mit zwanzig Franzosen in einer dänischen Sports Bar, wenn, sagen wir mal, Frankreich gegen Dänemark spielt. Oder etwa die französische Nationalhymne live und ungeschnitten, Zizou-Rufe oder Zahnbürstenautomaten in Fußballkneipen! Alles an einem Abend führt unweigerlich dazu, dass man einige Dinge begreift:

1. Zinedine Zidane ist ein Gott für die Franzosen.
2. Die WM rückt näher.
3. Dänen sind nicht im entferntesten so tolerant wie man immer meint.
4. 250,- Kronen sind nicht viel.
5. Skeptisch sein, wenn Portugiesen einen mit einem Vodka-Tabasco-Shot in der Common Kitchen begrüßen, sobald man die Türklinke berührt hat.
6. Sich fragen, warum man Tomas nachts um vier noch die Flasche Fisherman öffnen lässt.

Mit dem Kugelblitz nach Kopenhagen

Kieler Ex-Diplomandenbesuch in Odense. Wir haben kurzerhand und nach spontaner Planung (!) unseren Kopenhagen-Trip doch noch in die Tat umgesetzt.. Irgendwie ist es uns dabei gelungen, genau die zwei Tage rauszufischen, an denen die Sonne sich entschlossen hatte, doch noch ein wenig herumzuscheinen, was wirklich ungemein angenehm war. Mit dem roten Kugelblitz ging es also am letzten Mai-Donnerstag über den Store Bælt Richtung Sjælland. Die Fahrt über die Brücke ist immer wieder ein Erlebnis ... aber leider muss man für die Rundum-Sicht auch noch ziemlich in die Tasche greifen: 400 dänische Kronen für hin&zurück! Aus Mangel an Geld (und dem Wunsch, in zwei Tagen mehrere Hot-Dogs zu essen) und der spontanen Ausgangslage haben wir dann auf dem Campingplatz in Brøndby übernachtet, wo ich mich gegen nächtliche Versuche, mich von der Iso-Matte zu schieben, erwehren musste, um nicht eines grausamen Kältetods zu sterben! Mehrere Hotdogs, Designmuseen, Einkaufsstraßen (nej, men dog ikke Strøget), Meerjungfrauen, Botanische Gärten und Richtungsdiskussionen weiter waren wir uns einig, dass wir beide die Straßenkarte aus dem Touri-Büro jeweils falsch herum gehalten haben. Ausserdem konnte ich Iris nach ca. einer halben Stunde verständlich machen, dass Dänemark, Bäcker und Brötchen nicht unbedingt drei Begriffe sind, die man ohne weiteres einfach zusammen in einen Topf schmeißen könnte! Findet man in Deutschland an fast jeder Ecke einen Bäcker, so gibt es in Dänemark stattdessen an jeder Ecke mindestens einen Schuhladen, was wahrscheinlich bedeutet, dass sich Deutsche überdurchschnittlich viel um Essen und weniger um Schuhe scheren und Dänen sich im Gegenschluß dazu entschlossen haben, den männlichen Teil der Bevölkerung mit überdimensionalen Schuh-Schaufenstern und großen, grellen Tilbud-Schildern zu traktieren ... Am Samstag waren wir von Schuhen unversehrt und um einige H&M Souvenirs reicher wieder in Odense - gerade rechtzeitig, um die Sonne untergehen zu sehen und vor dem Regen und zum Pastakochen zu fliehen.